FACHSTELLE ZWEITE LEBENSHÄLFTE

im Referat Erwachsenenbildung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck



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02.06.2017
Stell eine Bank auf

Liebe Leserinnen und Leser, „Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“ schrieb Martin Buber. Viele Alte (und nicht so Alte) beklagen, dass man sich im Alltag gar nicht mehr begegnet. Da heißt es „Gelegenheiten schaffen!“ – auch dies ein wichtiger Teil unseres Zieles, zu einer sorgenden Gemeinde https://www.ekd.de/eafa/sorgende_gemeinde_werden.html beizutragen. Zum Beispiel kann eine bunte Bank durch den Ort wandern. Kommen Sie mit uns nach Freienseen und schauen Sie sich an, was daraus alles werden kann! Ach und übrigens… wir liebäugeln mit Facebook. Klinken Sie sich ein in der offenen Facebook Gruppe DorfMOOC. https://www.facebook.com/groups/258565977838562/ Und bald mehr… Ihre Annegret Zander und Andreas Wiesner

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Anstoss!

lange haben wir getüftelt, endlich können wir darauf anstoßen: unsere neue Webseite ist online! In dieser Post gibt es Geschenktipps (die z.T. auch zu anderen Jahreszeiten gut passen), Anstösse und Anstössiges für Ihr Jahresprogramm und weil wir gerne über den Tellerrand schauen, haben wir im kommenden Jahr zwei Exkursionen vor, die hoffentlich viel anstoßen. Nach Frankfurt und nach Abterode! Kommen Sie mit!

Liebe Leserinnen und Leser,

lange haben wir getüftelt, endlich können wir darauf anstoßen: unsere neue Webseite ist online! Weiter unten erhalten Sie eine kleine Führung durch www.fachstelle-zweite-lebenshaelfte.de .

In dieser Post gibt es Geschenktipps (die z.T. auch zu anderen Jahreszeiten gut passen), Anstösse und Anstössiges für Ihr Jahresprogramm und weil wir gerne über den Tellerrand schauen, haben wir im kommenden Jahr zwei Exkursionen vor, die hoffentlich viel anstoßen. Nach Frankfurt und nach Abterode! Kommen Sie mit!
Eine ruhige Adventszeit (hierzu ein stiller Anstoß) und gesegnete Weihnachten wünschen Ihnen

Ihre
Annegret Zander und Andreas Wiesner

Fachstelle Zweite Lebenshälfte im Referat Erwachsenenbildung

Kontakt zur Fachstelle Zweite Lebenshälfte
zweite.lebenshaelfte@ekkw.de

Pfarrerin Annegret Zander, theologische Fachreferentin: Telefon: 06181-969120, annegret.zander@ekkw.de
Andreas Wiesner, Dipl.Päd., pädagogischer Fachreferent: 0561-9378 284, andreas.wiesner@ekkw.de

In dieser Post:

  • Eine Schatzkiste: unsere neue Webseite
  • Die Schweige - Brise
  • Advents-Hör-Rätsel
  • Ausflüge über den Tellerrand
  • Geschenkideen (nicht nur zur Weihnachtszeit)
  • Anstößiges – Themen für Ihre Gruppe
  • In die Zukunft gehen: Fortbildung im Tandem - Freiwilligenkoordination

Eine Schatzkiste: unsere neue Webseite

Hier kommt die Kurz-Führung: Eigentlich hoffen wir ja, dass Ihre Neugier Sie leitet. Aktuelles finden Sie regelmäßig im Blog.  Besonders die Schatzkiste lädt zum Stöbern ein: hier haben wir endlich eine flexible Möglichkeit gefunden, Ihnen Materialien zur Verfügung zu stellen. Wundern Sie sich nicht, wenn sie auf dem „Blog“ landen.  Hier haben Sie jetzt die Möglichkeit, Suchworte einzugeben. Hier haben wir neu geordnet:
„Ideen für Gruppen“: hier finden Sie jahreszeitliche Anregungen und immer wieder Impulse aller Art.
„Was tun?!“ berichtet aus der Praxis für eine neue Weise der Arbeit mit Älteren.
„Geronto-was?“ gibt der Theorie (Gerontologie und Geragogik) die nötige Bodenhaftung.
„Älterwerden (im Selbstversuch)“ erinnert ganz alltäglich daran, dass Älterwerden auch was mit uns selbst zu tun hat (jepp).
„Andacht/ Spiritualität“ inspiriert Sie hoffentlich zu eigenen Versuchen und natürlich
„Bücher/Filme“.
Wenn Sie gerne an Ihrer Arbeit mit Älteren weiter „puzzeln“ oder einmal ganz anders darauf schauen möchten, klicken Sie auf Fachberatung. Dort haben wir ein paar Herangehensweisen für Sie zusammengestellt. Aber letzten Endes bestimmen Sie den Weg. Wir helfen beim Sortieren und Zusammensetzen dessen, was bereits da ist.
Wir hoffen, Sie finden in den kommenden Jahren viele Anregungen auf unserer Homepage! Viel Spaß!

www.fachstelle-zweite-lebenshaelfte.de

Die Schweige - Brise

(AZ) Seit vielen Jahren experimentiere ich mit der Form der Andacht. Mir ist wichtig, dass möglichst auch diejenigen einen Zugang zu spirituellen Themen finden, die mit der klassischen Andacht nichts anfangen können. Meine Erfahrung ist, dass diejenigen, die „das Klassische“ gewohnt sind - gerade auch die Alten - sich sehr gerne auf andere Formen einlassen. Derzeit nenne ich meine Morgen- oder Abendandachten „Morgenbrise“ und „Abendbrise“. Schon oft wehte der unverfügbare Windhauch Gottes durch diese Momente.
Eine Morgenbrise geht mir besonders nach – und ich halte sie auch in der lauten Adventszeit für eine angemessene Form: „Das Gemeinsame Schweigen“ Ich erzähle Ihnen einfach mal und Sie lassen es für sich selbst oder Ihre Gruppe weiterwirken.
Die Idee hatte meine Playing Arts Kollegin Martina Vaniceck (die auch mit so wunderbaren Themen experimentiert wie „Jeden Tag etwas Unnützes tun“). Wir hatten Papier und Stifte für die Gruppe bereit gelegt. Ich hatte mich bereit erklärt, „über alles“ zu schweigen und saß schon schweigend als die ersten kamen. „Morgenstund hat Gold im Mund“ – „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“. Martina bat, sich je zu zweit auf ein Thema zu einigen, über das sie dann gemeinsam schweigen wollten. Sei es, dass etwas zu lange verschwiegen, beschwiegen worden war oder ein persönliches oder größeres Thema wert sei, beschwiegen zu werden.
Die Themen wurden notiert, sodass man immer mal nachlesen konnte, falls man den Faden im Schweigen verlor. Als alle still waren (was ziemlich lange dauerte, weil manche sich sehr intensiv beratschlagten), begann das Schweigen. „4:33“, ein Stück des Komponisten John Cage war unsere Richtschnur. Ein Klavierstück, bei dem nichts geschieht. Viereinhalb Minuten lang ließ Martina goldene Streifen leise zu Boden fallen. Schließlich schrieben alle noch nachklingende Gedanken in kurzen Worten auf. Eins davon konnte man sagen. Ich schrieb diese Worte auf und brach mein Schweigen, indem ich die Worte noch einmal vorlas.
Später sprachen mich noch viele an. Über etwas Gemeinsam zu schweigen hatte sie berührt. Einer meinte, dies sei eigentlich eine zutiefst demokratische Gottesdienstform, in der die Anliegen aller Anwesenden zum Klingen kommen. Eine sehr dichte Erfahrung. Die Stille war in der Tat beredt.

Ein Advents-Hör-Rätsel

Dieses Spiel haben wir uns für die Silberschmiede in Fulda ausgedacht. Wir fanden es sehr vergnüglich und haben ein Geschichten-Erzählen angeschlossen. (Die ganze Anleitung mit Geschichten finden Sie hier.) Jemand macht hinter einer Wand Geräusche, die geraten werden müssen. Wir empfehlen sehr die Regel: Erst in kleinen Gruppen/ mit der Nachbarin verständigen, was es sein könnte, sonst rufen die „Schnellen“ alles gleich herein und die “Langsamen” kommen nie zum Zug.

Adventlich/weihnachtlich könnte dies sein:

  • Nüsse knacken (jede Nuss hat einen anderen Klang!)
  • Geschenk aufreißen
  • Stricknadelklimpern
  • Schneebesen im Plastiktopf klappern
  • Weihnachtsglöckchen

Anschließend sammeln wir in kleinen Gruppen (mit oder ohne Aufschreiben an den Tischen) und gemeinsam noch weitere winterliche, adventliche Geräusche, die aufgeschrieben werden, z.B.

  • Knirschen der Füße im Schnee
  • Klappern in der Backstube
  • Plätzchen knuspern
  • Kaminfeuer
  • Bratapfel zischen

Man kann diese Idee wunderbar variieren und sie weiterentwickeln. Angenehm ist, dass es immer wieder ganz still sein muss. Viel Vergnügen! 
 
Ausflüge über den Tellerrand

Exkursion zu „Läden mit Herz“ am 17.03.2015
Wir schauen über den Tellerrand – für alle, die ihre Nachbarschaft beleben und die Kirche im Dorf behalten wollen: Reisen Sie mit uns nach Abterode und Datterode!
Warum? Lesen Sie hier.


11. Deutscher Seniorentag in Frankfurt 2.-4- Juli 2015
Planen Sie einen Ausflug nach Frankfurt: 11. Dt. BAGSO Seniorentag im Juli 2015 mit Ihrer Gruppe oder fragen Sie in Ihren Seniorenbüro nach. Diese Gelegenheit sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Vorträge, Workshops und die geniale Messe SenNova, in der Sie auch gute Anregungen für engagiertes Miteinander finden. Mit dem Motto „Gemeinsam in die Zukunft!“ will der 11. Deutsche Seniorentag 2015 ein Zeichen setzen für mehr Gemeinschaft und Miteinander – zwischen Menschen verschiedener Generationen, unterschiedlicher Herkunft, zwischen Menschen mit und ohne Einschränkungen sowie Helfenden und Hilfsbedürftigen. Die drängenden gesellschaftlichen Herausforderungen betreffen uns alle. 

GruppenleiterInnen und ehrenamtliche Teams laden wir ein, mit uns zu fahren. Wir haben einen Bus gechartert mit Zusteigemöglichkeit in Kassel, Fulda und Gelnhausen
Alle Informationen dazu finden Sie hier

Alles zum Seniorentag finden Sie hier: www.deutscher-seniorentag.de

Barrierefrei reisen
Ein Pfarrer erzählte mir, er würde alle Gemeindefahrten nur noch mit barrierefreien Bussen unternehmen, damit wirklich alle mitfahren können.
Ein Verzeichnis barrierefreier Reisebusse finden Sie hier.
 
Geschenkideen (nicht nur zur Weihnachtszeit)

Schokoladiger immerwährender Adventskalender (kalorienfrei)
Für diesen Adventskalender ist es noch nicht zu spät. „Schokoparcours – Mit Sprach- und Sinnenlust durch Advent und Vorweihnachtsgetümmel“ von Brigitte Bee ist gerade erst erschienen. Erstens können Sie ihn nächstes Jahr gleich wieder verwenden, zweitens ist Schokolade kein pur adventliches Vergnügen. Wenn Sie Freude an Sprachmalerei und verrückten Wortspielen haben, ist dies etwas für Sie. Ich lese den Kalender zusammen mit Kindern – laut vorgelesen ist er (sicher für alle Generationen) am schönsten.

Mehr Infos hier:
http://blog.fachstelle-zweite-lebenshaelfte.de/2014/12/01/schokoparcours-mit-sprach-und-sinnenlust-durch-advent-und-vorweihnachtsgetuemmel/

Muckefuck & Sendeschluss. Wörter außer Betrieb

Langenscheidt hat Wörter (bis in die 1990er Jahre) gesammelt, die aus der Mode geraten sind – und allzu vertraut nachklingen. Liebevoll gestaltet und für knapp 10 Euro ist es sowohl ein schönes Geschenk als auch eine wunderbare Anregung allein oder in der Gruppe auf die Pirsch nach alten Wörtern und Geschichten zu gehen.
 
Anschauen: http://blog.fachstelle-zweite-lebenshaelfte.de/2014/12/04/buchtipp-muckefuck-sendeschluss-woerter-ausser-betrieb/

Das Erinnerungs-Guerilla-Kit. Street Art zum Mitmachen

Wenn Sie über diesen Titel gestolpert sind, haben Sie den Sinn der Sache schon verstanden. Die Künstlerin Susan Barth hat mit Hilfe der Schwarm-Intelligenz und des Crowd-Fundings Stolperfragen auf Klebezettel (die mehrfach verwendbar sind!) gebracht und diese unters Volk gemischt. Und Sie können mitmachen. Im „Kit“ gibt’s ein Buch und 10 Fragen wie "Wofür lebst Du?", "Bist Du bereit?", "Warum so eilig?, Was ist Dir wirklich wichtig?, Wohin geht Deine Kraft?
Leider fehlen meine Lieblingsfragen "Was bleibt, wenn du gehst?" und "Wann singt dein Herz?". Die kann man einzeln bei www.die-erinnerungsguerilla.org bekommen. Allerdings kann das etwas dauern, denn da ist die Nachfrage gerade richtig groß.

Jedenfalls: wohin würden Sie Ihre Fragen kleben/sprich: in die Welt stellen? Man findet sie bereits an Ampelpfosten, Mülleimern, Fahrstühlen...
Sehr inspirierend, für sich allein, mit Freunden, in der Gruppe...

DVD – Tipp „Sein letztes Rennen“
Ein phantastischer Dietrich Hallerforden. Unser „Film des Jahres“

Anstößiges – Themen für Ihre Gruppe

Dialog mit der Zeit – Die Kunst des Alterns
bis 22.2. Ausstellung in Frankfurt über das Älterwerden
Diese Ausstellung ist interaktiv und wird immer geführt. Die Führerinnen und Führer sind allesamt über 70 Jahre und bringen ihre eigene Lebenserfahrung besonders mit dem Altwerden ein.  In meiner Führung waren auch Kinder und Jugendliche dabei, die Gespräche, die entstanden, waren erstaunlich. Man bekommt per interaktiven Fragespielen Wissen vermittelt, kann sich mit kleinen Spielen in die Einschränkungen des Alters einfühlen und bekommt einen Ausblick, wie alte Menschen dennoch  immer wieder neu anfangen. Sehr schön das kleine Zwischenspiel, dass manche auf die Ruhestands-Bank gesetzt wurden. Es hatte, die jungen Leute erwischt. Denen wurde das herumsitzen sehr schnell langweilig…
Wer es nicht zur Ausstellung schafft, kann sich Material bestellen. Für die Schule konzipiert, aber genausogut für Ältere geeignet. Am besten generationengemischt. Das wäre doch mal eine Idee für den Konferunterricht…
 
www.dialog-mit-der-zeit.de

100 Jahre BH – eine politische Zeitreise
Ausstellung in Frankfurt bis 15.02.
Dass ein formgebendes Stück Stoff sehr viel mit Politik zu tun hat, lehrt uns diese kleine Ausstellung, die ebenfalls im Museum für Kommunikation in Frankfurt zu sehen ist. Die Erfindung des Büstenhalters war ein Akt der Befreiung aus körperlicher und ideologischer Korsage. Später führte er zu einem sexualisierten Bild und zu der Frage, wann eine Frau schön ist. Das hatte dann nicht mehr viel mit Freiheit zu tun… Hier sollte man mit Freundinnen hingehen. Es gibt viel zu lesen. Für Jüngere war das – leider – zu intellektuell aufbereitet, aber das Thema an sich
Mehr Infos hier.
 
Dazu ein Buchtipp: Doppelripp und Spitzentraum
Wer es nicht in die Ausstellung schafft, hat mit folgendem Buch eine interessante und unterhaltsame Quelle:  Torkild Hinrichsen Leibhaftig - Doppelripp und Spitzentraum: Zur Kulturgeschichte der Unterwäsche. Sehr spannend und durchaus als Thema für Frauengruppen geeignet. Hier können Sie einen Blick hineinwerfen.

FairCare: Für gerechte Beschäftigung osteuropäischer Pflegekräfte
Ein Tipp aus einem Seniorenkreis in Maintal. Hier wurde über das heikle Thema "Pflegekräfte aus osteuropäischen Ländern gesprochen. Ein Tabuthema, wenn es darum geht, pflegebedürftigen Menschen das Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Die Diakonie Württemberg hat FairCare entwickelt: die Vermittlung legaler Pflegekräfte. Infos dazu finden Sie hier: www.diakonie-wuerttemberg.de/rat-und-hilfe/faircare

In die Zukunft gehen: Fortbildung im Tandem - Freiwilligenkoordination

Wir empfehlen Ihnen sehr die Fortbildung der Fachstelle Engagementförderung, die eine unserer Partnerinnen ist:
Jetzt anmelden! In 2 x 2 Tagen "Freiwilligenkoordinator/in" werden? Das geht! Gemeinsam bieten Predigerseminar und Fachstelle Engagementförderung am 13./14. März sowie 29./30. Mai 2015 die schon erprobte (und für gut befundene) Fortbildung "engagiert mitgestalten! Ehrenamtliche Arbeit - Freiwilligenkoordination". Beim ersten Modul geht es um das Thema "Freiwillige gewinnen" im zweiten Modul ums "Freiwillige begleiten". Die Fortbildung erfolgt vorzugsweise im Tandem PfarrerIn - Ehrenamtliche, da wir die Erfahrung gemacht haben, dass zwei (oder sogar drei) in ihrer Gemeinde mehr bewegen können, als eine/r allein. Die Seminarzeiten sind für beide Seiten kompatibel gestrickt: Jeweils von Freitagnachmittag um 14 Uhr bis Samstagnachmittag um 17 Uhr. Mit Übernachtung - im Kloster Germerode. Zum Abschluss winkt ein Zertifikat.
 
... und jetzt gleich zu www.fachstelle-zweite-lebenhaelfte.de