FACHSTELLE ZWEITE LEBENSHÄLFTE

im Referat Erwachsenenbildung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck



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08.07.2017
Wir puzzeln mit Ihnen!

Liebe Leserinnen und Leser, Älterwerden im Ort? Altenarbeit verändern? Netzwerken in der Nachbarschaftshilfe? Es ist wie beim Puzzeln. Aus dem unsortierten Haufen kleiner Teile wird nach und nach ein Bild, das Sinn macht. Manchmal fehlt dieses eine kleine Teilchen, das die Brücke bildet. Zum Beispiel eine Idee, die Menschen von A nach B transportiert. Oder eine Person, die zwei Welten zusammenbringt. Im zweiten Halbjahr haben wir solche verbindenden Puzzle-Ideen für Sie vorbereitet. Ein Puzzleteil: sie können sich jetzt zu unseren Veranstaltungen direkt online anmelden! Unser Programmflyer fürs zweite Halbjahr ist fertig und auf dem Weg zu vielen von Ihnen. Liebe Pfarrer*innen, bitte geben sie das zweite Exemplar an Ihren Kirchenvorstand oder Ihre Nachbarschaftshilfe(-Projektgruppe) oder die Netzwerker*innen in Ihrer Gemeinde und Kommune weiter. Treffen wir uns beim Puzzeln? Ihre Annegret Zander und Andreas Wiesner

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Das "Gib- und Nimm-Prinzip"

Liebe Leserinnen und Leser, am 1. Juni können Sie in Eschenstruth bei Kassel das „Gib und Nimm“ Prinzip kennenlernen. Eine radikale Sache, die über den Tausch-Gedanken weit hinausgeht. Lassen Sie sich in Ihrer Nachbarschaftshilfe, Kirchengemeinde oder im Bekanntenkreis herausfordern! Ihre Annegret Zander und Andreas Wiesner

In dieser Post
Thema: Das „Gib und Nimm“ - Prinzip
Aus unseren Veranstaltungen
TauschRausch – Wir wissen jetzt, wie´s geht (und verraten es Ihnen)
Ideen für Senior*innengruppen: Briefe
Eine Prise … Radikalität
Fundstück „Slow Fashion“
Kontakt zur Fachstelle Zweite Lebenshälfte
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Thema: Das „Gib und Nimm“ - Prinzip

Ein Leben ohne Geld? In der Kirchengemeinde Eschenstruth hat die radikale Haltung von Heidemarie Schwermer (s. unten die Prise) ein Umdenken angestoßen und die Kultur in der Gemeinde ziemlich umgekrempelt. Wobei – es könnte auch sein, dass die Eschenstruther durch den Spiegel von Frau Schwermer erst benennen konnten, was sie sowieso schon immer pflegen: Das Geben und Nehmen, das ihre Nachbarschaft nicht nur lebendig, sondern tragfähig macht. Hier teilen sowieso schon alle: Wenn jemand Pflänzchen übrighat, klingelt man im nächsten und übernächsten und überübernächsten Haus, ob sie noch Tomaten brauchen – und kommt vermutlich mit Kohlrabi- und Rote Beete-Pflänzchen zurück.
Das Prinzip ist einfach: Gib was du hast, nimm was du brauchst.

Einmal im Jahr wird in Eschenstruth ein „Gib und Nimm“-Fest gefeiert, bei dem sich wirklich alle beteiligen und kein Cent Geld fließt. Teller, Tassen, Essen, Tauschsachen: alles wird mitgebracht – und nichts wird vorher abgestimmt. Dieses Jahr hat der Kirchenvorstand genau 1 Kanne Kaffee gekocht und die Tische gestellt. Mehr war nicht nötig.
Auch das übrige Jahr wird dieses Prinzip gelebt und wurde in Ausschnitten von einigen Gemeinden auch schon erfolgreich kopiert, z.B. in Form von öffentlichen Tauschregalen.
Sie haben am 1. Juni Gelegenheit, sich die Sache vor Ort genauer anzuschauen. Plus: Infos zu Upcycling-Projekten und dem Kleider TauschRausch. Natürlich ist unsere Währung ein Essens-Beitrag zum Mittagsbüffet.
 
01.Juni 2017, 10 – 16 Uhr in Eschenstruth
Das „Gib und Nimm“ - Prinzip - mehr Infos hier!

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Aus unseren Veranstaltungen

29. September, 9:30 - 17 Uhr in Hanau
Auswahltag: Werden Sie Clown oder Clownin im Altenheim!
 
Das zweite Halbjahr – schauen Sie schon mal rein in die Veranstaltungen der Fachstelle und unserer Verbündeten!
Zum Beispiel: Mobil ohne Auto/Netzwerken/ Spiritualität und Alter/ Die Hochaltrigen/ Nachbarschaftshilfen/ Bewegung im Seniorenkreis

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TauschRausch – Wir wissen jetzt, wie´s geht (und verraten es Ihnen)

Wir haben gemeinsam mit der Frauenarbeit im Referat Erwachsenenbildung einen Abend lang gelernt, wie man Kleider – Tauschbörsen organisiert. Damit kann im kleinen wie im großen Rahmen sehr vergnüglich Menschen zusammen bringen und auf ein verantwortliches Konsumverhalten in Sachen Kleidung aufmerksam machen. Unsere Erkenntnisse samt Checkliste haben wir hier für Sie veröffentlicht. Wenn wir in Ihrer Region den TauschRausch vorstellen sollen, sagen Sie uns Bescheid: zweite.lebenshaelfte@ekkw.de  Wir organisieren das gemeinsam.
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Ideen für Senior*innengruppen: Briefe

Sie suchen Ideen für Ihre Seniorengruppe, die Frauenhilfe, Ihren kulturellen Hausbesuch?
Dann stöbern Sie in unserer Schatzkiste, die die diesmal Rita Kusch ein paar Ideen zum Thema „Briefe“ hinzu getan hat. Bitte hier entlang…
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Eine Prise … Radikalität

Eine Prise Salz, Zucker, Backpulver oder Schnupftabak. Hier gibt es Spirituelles, Kulturelles, Quergedachtes. Heute…
... die Ideengeberin von „Gib & Nimm“ in Eschenstruth Heidemarie Schwermer. Sie lebte über 15 Jahren ohne Geld, sah ein Leben ohne Geld voraus und hielt auch das Tauschen nicht für den richtigen Weg: „Gib was du kannst, nimm, was du brauchst“ war ihr Prinzip. Ein kleiner Einblick per Filmchen.
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Fundstück „Slow Fashion“

Slow Food kennen wir ja inzwischen: regional denken und handeln, alte Kulturtechniken nutzen, genießen. Dass es auch „Slow Fashion“ als Begriff gibt, war uns neu. Hier ist ein ganzer Blog voll von Themen, Kontroversen und Beispielen rund um das Kleidungsgeschäft und die Nachhaltigkeit, da finden Sie genug Futter für die nächste TauschRausch Aktion oder eine Diskussionsrunde in der Freundesrunde oder dem Seniorenkreis.
Lesen Sie im slowfashionblog.de
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Kontakt zur Fachstelle Zweite Lebenshälfte

Andreas Wiesner, Dipl.Päd.
Pädagogischer Fachreferent in Kassel
Telefon: 0561-9378 284
andreas.wiesner@ekkw.de
 
Annegret Zander, Pfarrerin
Theologische Fachreferentin in Hanau
Telefon: 06181-969120
annegret.zander@ekkw.de
 
Anfragen und Anmeldungen zu Kursen
Angelika Sinsel, Sekretariat in Hanau
Telefon:  06181-969120
zweite.lebenshaelfte@ekkw.de